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SAUERSTOFFTEST, OČ
 

Der Sauerstoffgehalt macht in den meisten Aquarien relativ wenig Probleme. Mit Durchlüfterpumpen und Diffusoren lässt sich bequem Sauerstoff zuführen. Auf der anderen Seite ist der Sauerstoffgehalt in den natürlichen Gewässern extrem unterschiedlich. In kalten schnellfliessenden Bächen kann man manchmal 10 mg/l messen, in einem verschlammten Teich kann er bei nur 1,5 mg/l liegen. Sauerstoffquelle im Aquarium ist die Atmosphäre, wo er durch die Wasseroberfläche oder Durchlüftung aufgenommen wird. Die zweite Quelle sind die Wasserpflanzen, die bei Licht Sauerstoff als Abfallprodukt der Photosynthese abgeben. Aquarienfische sind ein sehr guter Indikator für zu wenig Sauerstoff, ihre Atemfrequenz ist dann deutlich erhöht. Bei extremem Sauerstoffmangel zeigen die Fische die sogenannte Notatmung, dass heisst, sie hängen mit weit gespreizten Kiemen an der Wasseroberfläche und versuchen, den letzten Rest Sauerstoff zu erwischen. Abhilfte schafft in diesem Fall ein Wasserwechsel mit sauerstoffreichem Wasser und starke Durchlüftung. Besonders in grossen Aquarien mit hohem Fischbesatz und grossvolumigen Filtern (die Bakterien im Filter zehren viel Sauerstoff) kann es leicht zu Sauerstoffmangel kommen. Das andere Extrem ist ein zu hoher Sauerstoffgehalt, z.B. durch sehr viele Pflanzen, die bei starker Lichteinwirkung den Sauerstoffgehalt auf Werte über die Sättigungsgrenze anheben können. Das schadet den Fischen zwar nicht, den Pflanzen gehen aber Spurenelemente verloren, z.B. Eisen, die durch den Sauerstoff oxidiert werden und dann nicht mehr wasserlöslich sind


 



 

Indikatortest fuer Suesswasseraquarien und Seewasseraquarien
Messreagenz ist ausreichend für ca 50 Messungen.
Abstufung der Farbskala: 0; 1; 2; 4; 8; 10 mg/l (ppm) O²


 
Anzahl:   St.